Philippos e.V.
 

Unsere Ziele



PIN - NRW   ....  Pädiatrisches Intensivnetzwerk

Ein sehr großes und ehrgeiziges Ziel ist die Bildung eines landesweiten Netzwerks von medizinischen Spezialisten, die im Bedarfsfall der Primärklinik zur Verfügung stehen und regelmäßig die Ärzte in den Primärkliniken, niedergelassene Kinderärzte, Rettungsdienst und den ärztlichen Notdienst auf die Symptomerkennung und Behandlung von lebensbedrohlichen Notfällen von Neugeborenen und Kindern schulen.

Wir möchten auch Hebammen und Eltern mit ins Boot holen, denn sie sind nah am Kind und müssen für ernsthafte Situationen sensibilisiert werden.                                                                                                                             

Ziel ist es, die maximale Versorgung von Neugeborenen und Kindern in lebensbedrohlichen Notfällen, unabhängig von ihrem Wohnort und ohne zeitliche Verzögerung, anbieten zu können.        

Vorbild ist das pädiatrische Intensivnetzwerk PIN der Medizinischen Hochschule Hannover.    

Primäre Ziele des Netzwerkes sind die Therapiestandardisierung, die Implementation  spezieller Trainingsprogramme und die Installation eines Alarmierungs- und Notfallsystems.




Sofortige Betreuung und Unterstützung

Ziel des Vereins ist auch eine sofortige und nachhaltige Betreuung verwaister Eltern und Geschwister. Die Betreuung soll unbürokratisch und direkt erfolgen.

Ziel ist es, Behörden (Polizei, Feuerwehr, Einwohnermeldeamt), Mediziner (Frauenarzt, Kinderarzt, Notarzt) und andere (Hebammen, Bestatter, nahe Verwandte) mit Informationsmappen für die verwaisten Eltern auszustatten, in denen die Eltern Informationen rund um das Thema "Tod eines Kindes", wichtige Adressen und einen Handlungsleitfaden "Was muss ich tun?" für die ersten Wochen erhalten.

Es soll eine Sensibilisierung für das Thema "Tod des Kindes" erreicht werden, um einen bewussten, ethischen Umgang mit diesem Schicksalsschlag im Einzelfall zu fördern.




Langfristige Hilfe und Unterstützung

Der Verein möchte regelmäßige Austauschmöglichkeiten für verwaiste Eltern und Geschwister schaffen, die von den Familien selbst koordiniert werden.

Ein langfristiges Ziel muss eine psychologische Betreuung für verwaiste Eltern und verwaiste Geschwister ohne Wartezeit sein, sowie die Teilnahme an Selbsthilfegruppen sicherzustellen.

Des weiteren tritt der Verein für die Rechte von verwaisten Familien und verwaisten  Geschwistern ein. Dabei geht es  um Unterstützung und Beratung bzw. die Kontaktvermittlung an entsprechende Stellen.

Kurzfristiges Ziel ist es, Handlungsleitfäden über angemessenen Umgang mit verwaisten Eltern und Geschwistern, ärztliche Gesprächsführung, Obduktion und Bestattungsrecht für Polizei, Feuerwehr und Krankenhäuser zu entwickeln, um möglichen Missverständnissen oder Versäumnissen vorzubeugen. 

Langfristiges Ziel ist es, Familien in ihren individuellen Trauerbewältigungsstrategien zu unterstützen und ihnen Raum und Stimme in der Gesellschaft zu verschaffen.